Mitteilung des Zählerstandes:
Zwei Ablesekarten – eine Rechnung

Einmal jährlich finden Stromkunden in ihrem Briefkasten Ablesekarten, auf denen der aktuelle Zählerstand anzugeben ist und die an den Absender zurückzuschicken sind. Kunden des Oberhachinger Stroms erhalten zwei solcher Anfragen von verschiedenen Unternehmen. Warum?

Die GWO sind zwar Stromlieferant ihrer Kunden, betreiben das jeweilige Stromnetz aber nicht selbst, sondern leiten den Strom nur durch das Netz des jeweiligen Betreibers – im Falle Oberhachings also durch das des Bayernwerks. Dafür müssen sie ein Netznutzungsentgelt zahlen, dessen Höhe abhängig von der Menge des durchgeleiteten Stroms ist.

Da der Lieferant und der Netzbetreiber in Oberhaching also zwei verschiedene Unternehmen sind, die jeweils eine eigene Buchhaltung betreiben, ist es unumgänglich, dass die Stromverbraucher auch zwei Ablesekarten erhalten. Diese können nahezu zeitgleich eintreffen oder auch im Abstand mehrerer Monate. Auszufüllen und zurückschicken sind in jedem Fall beide – eine Jahresrechnung kommt jedoch nur von den GWO.